Eine der ersten „Guardian Girl“-Trainerinnen Deutschlands

TuSpo-Karateka Birgit Ansorge absolviert Ausbildungsgang

Premiere für die Ausbildung zur „Guardian Girl“-Trainerin im Deutschen Karate Verband e.V. (DKV). Es handelt sich dabei um ein von der World Karate Federation (WKF) entwickeltes weltweites Programm, das sich ausschließlich an Frauen richtet und darauf abzielt, diese in den Komponenten „Selbstverteidigung“ und „Selbstbehauptung“ zu schulen. 

In Deutschland wird das Programm von der SV-Expertin Ulrike Maaß, 6. Dan, federführend geleitet. Letzte Woche wurde das Konzept erstmals in einem viertägigen Lehrgang an 16 Trainerinnen vermittelt. Der Kurs war der erste Ausbildungsgang überhaupt in Deutschland.

Guardian Girl-Trainerin Birgit Ansorge.

Teilnehmerin war u.a. die TuSpo-Trainerin Birgit Ansorge, 2. Dan im Wado-Ryu-Karate, die zudem Frauenreferentin des Bremer Karate Verbandes e.V. (BKV) und DKV-Selbstverteidungslehrerin ist. In die von ihr jedes Jahr abgehaltenen Frauen-SV-Lehrgänge werden die neu gewonnenen Kenntnisse nunmehr einfließen: „Das Konzept ist eine großartige Möglichkeit, Frauen zu stärken und ihnen die Fähigkeiten zu vermitteln, sich selbst zu verteidigen“.

„Ich freue mich sehr, dass Birgit diesen Lehrgang erfolgreich absolviert hat“, sagt Dojoleiter Frank Miener, 4. Dan und ebenfalls SV-Lehrer. Karate sei seinem Wesen nach Selbstverteidigung und jede Zusatzqualifikation verbessere die Möglichkeiten im Training. Daher steht die SV neben den klassischen Karate-Elementen im Verein auch im Fokus.

Aus diesem Grund soll es in Zukunft auch im Verein vermehrt Workshops für Frauen geben. „Wir arbeiten derzeit an der Umsetzung“, betonen beide, damit sowohl Mitglieder als aus externe Teilnehmer von dem Wissen profitieren können.“

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