Kobudo lockt Karateka nach Surheide

TuSpo startet Veranstaltungsreihe – Asiatischer Waffenkampf

Surheide. Im TuSpo Surheide hat am Wochenende eine neue Veranstaltungsreihe in asiatischen Kampfkünsten begonnen: Mit einem Einführungsseminar hat die noch junge Karateabteilung auch die traditionellen Waffentechniken aus Okinawa – Kobudo – in den Sportbetrieb aufgenommen. Geleitet wurde das Seminar von Werner Buddrus, 7. Dan Karate, der sich seit auch im Kobudo engagiert.

Er gab über 24 Interessieren aus Bremerhaven, Nordenham, Bremen, Wehye, Fallingbostel und darüber hinaus erste Einblicke im Umgang mit dem Langstock („Bo“) und stelle die anderen traditionellen Waffen vor. Geübt wurden Grundttechniken, die ersten Kata-Elemente und bereits einfache Kampfübungen mit dem Stock. Teils unbekannte Bewegungen und dem Karate sehr ähnliche Abläufe brachten schnell erste Erfahrungen und auch Fertigkeiten.

Das Angebot soll das traditionelle Wado-Ryu-Karate ergänzen, dass der Verein anbietet. „Karate und asiatische Waffentechniken haben dieselben Wurzeln und gehören zusammen“, sagt Dojoleiter Frank Miener, selbst 3. Dan im Wado-Ryu. Durch die Beschäftigung mit dem Kobudo könne man auch Karatetechniken besser verstehen und erfassen.

Derzeit soll das System weiterhin im Rahmen einer Seminarreihe mit Buddrus angeboten werden. Bei ausreichendem Interesse sei aber auch denkbar, eine eigene Gruppe aufzubauen. „Auf jeden Fall wollen wir aber in das reguläre Kartetraining bereits einfache Übungen aufnehmen“, sagt Miener.
Der TuSpo Surheide ist damit der einzige Verein, der das mit vollem Namen „Ryu Kyu Kobudo Tesshinkan“ bezeichnete asiatische Waffensystem üben und integrieren möchte.