3. Dan für Dojoleiter Frank Miener

Bremerhaven. Tuspo-Dojoleiter Frank Miener hat die Gürtelprüfung zum 3. Dan bestanden. Vor einer hohen Prüfungskommission des Deutschen Karate Verbandes e.V. (DKV) hat er Grundtechniken, Kata und verschiedene Formen der Partnerübungen gezeigt. Zusammen mit dem vorher abgehalten Lehrgang und den dort gezeigten Übungen hat er die Prüfer Rob Zwartjes (Niederlande, 9. Dan), Uwe Hirtreuter (Hamburg, 8. Dan) und Heinrich Reimer (Lüneburg, 8. Dan) überzeugt.

Erfolgreiche Prüfung (von links): Rob Zwartjes (9. Dan), Uwe Hirtreuter (8. Dan), Frank Miener (3. Dan), Heinrich Reimer (8. Dan)

Zugleich wurden bei dem Lehrgang auch neue Übungen gelehrt, die nach und nach in das Training im Verein einfließen sollen. Auf die Prüfung hat er sich gemeinsam mit seinem Trainingspartner Mario Giwanski auf mehreren Vorbereitungslehrgängen in Hamburg, Lüneburg und Bienenbüttel bei den Prüfer vorbereitet.

Eine Dan-Graduierung wird landläufig mit „Meistergrad“ übersetzt, sie drückt sich immer im schwarzen Gürtel aus. Traditionell zeigt sie den Fortschritt auf dem Karate-Weg an, „Meister“ ist allerdings eine westliche Übersetzung. Wörtlich bedeutet der japanische Begriff „Stufe“ – und das kommt dem Inhalt auch wesentlich näher.

Die nächste Stufe für Miener wäre der 4. Dan, diesen darf er aber frühestens in vier Jahren anstreben. Zurzeit steht das aber nicht auf der Agenda des Dojoleiters. Jetzt sei erst einmal eine Vorbereitungspause fällig, bevor es im kommenden Jahr wieder eine Dan-Prüfung gibt, dann aber „nur“ als Partner. „Und außerdem gibt es noch viele interessante Aspekte im Karate, auf die man sich jetzt stressfrei konzentrieren kann“, sagt er. Zum Beispiel das Training mit klassischen Waffen wie dem Langstab oder der Sai-Gabel.